Transe Express (F)

Der Künstlerische Leiter der Gruppe, Gilles Rhode, entwickelte 1990 die Idee des „Menschlichen Mobilés“. Dieses Prinzip hat seither bei Festivals und Straßenfesten für Aufsehen gesorgt -die Gruppe arbeitet stets mit einem Kran, die ein menschliches Mobile in die Lüfte hebt.

Die Sendboten der Schwerelosigkeit verblüffen beinahe eine Stunde lang mit Akustik und Akrobatik, mit Paukenschlag, Trommelwirbel und Glockenspiel.
(Kleine Zeitung)

Von einem Kran in luftige Höhe gehievt, sorgten Glockenspieler und Trapezakrobaten für ein traumhaftes Erlebnis voller Poesie und Klangfarben. (Neue Westfälische)


M.O.B.

In der Produktion M.O.B. haben sich die Musiker und Akrobaten von Transe Express das irdene Reich der Pflanzen ausgesucht um es in die Lüfte zu heben. Inmitten der Menschenmenge kreucht und fleucht es, bis sich die Musiker wie Knospen an dem wachsenden Mobilebaum dem Himmel entgegenstrecken und dieser Pflanze ihren Herzschlag verleihen.


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Maudits sonnants

Auch „Maudits Sonnants“ schafft einen unvergleichlichen visuellen Eindruck -perfekt kreiert für eine große Zuschauermenge, weil sich alles über den Köpfen abspielt. Die Aufführung dreht sich um die Figur des Glöckners, um Glocken und Glockenspiel. Man muß nicht einmal gleich an „Quasimodo“ denken, um das mystische Image des „Glöckners“ durch die Jahrhunderte heraufzubeschwören. Diese Glöcknerfiguren, treten als erste in Kontakt mit dem Publikum. Sie zeigen sich den Zuschauern in einer Parade, die Ihre Obsession
- das Glockenspiel – für alle erlebbar macht.


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Mobile homme

Trommel-und Fanfarenklänge ziehen die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich Zinnsoldaten, festlich geschmückt, marschieren auf. Die Formation verteilt und verliert sich, löst sich auf und findet wieder zusammen, ein Spiel mit dem Publikum entsteht. Wie von Geisterhand, erhebt sich überraschend ein menschliches Mobilé in die Lüfte, begleitet von den Klängen der Musikanten, die sich leise schaukelnd über den Köpfen der Zuschauer bewegen.


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Les rois faignants

“Les Rois Faignants” ist eine Theaterproduktion in großem Format, die eine ganze Stadt bespielt. In diesem naiven und urbanen Fresko vereinen sich populäre Kunstformen mit der Kraft der Imagination und Phantasie. Drei Könige mit ihrem jeweiligen Hofstaat fallen von unterschiedlichen Seiten in die Stadt ein. Inspiriert von der Bildkraft eines Jeronimus Bosch hat jeder dieser Könige seine eigene Musik, Ästhetik und Choreographie. Strassenkreuzungen werden zu Treffpunkten, zu Orten spontaner Begegnungen; der Zug der Könige versetzt die Stadt in Schwingung und bringt sie zum vibrieren. Die drei Paraden streben dem Finalplatz zu, in dessen Mitte sich der “Baum der Könige” in die Luft streckt. Eine Palme aus Stahl entfaltet sich wie eine Blume und wird lebendig. Die Könige schweben an ihren Blättern in die Luft, hoch über der Stadt. Das Finale ist ein Moment der Magie und ein Augenblick naiver Schönheit.


Les rois faignants
Les rois faignants

Lâcher de Violons

„Lâcher de Violons“ spielt mit dem Gegensatz unterschiedlicher Elemente: Die Zuschauermenge und das Metall der Trommler gegenüber der Zerbrechlichkeit eines Quartetts an Seilen und einer lyrischen Sängerin, spiegelt den Dialog zwischen Himmel und Erde wieder. Aus allen Richtungen werden die Zuschauer angelockt. Bilder und Klänge tauchen auf und verschwinden wieder, machen neugierig und animieren, an diesem Abenteuer teilzunehmen.
Das Finale ist ein Moment der Magie, wo ein jeder seine Nase in den Himmel reckt. Der Moment, in dem die einzelnen Zuschauer zu einer Einheit verschmelzen.


Lâcher de Violons
Lâcher de Violons

Tambour de la Muerte

In ihrer neuen Produktion, die im Jahr 2011 herauskommen wird, überrascht uns die Gruppe „Transe Express“ mit einem neuen Veranstaltungsformat. Das Stück setzt sich zusammen aus einer spektakulären Parade mit Pyrotechnik und gigantischen Marionetten und gipfelt in einem akrobatischen Totentanz an einem sogenannten chinesischen Mast.

Ein Höllenspektakel à la Hollywood!